Orca Diveclubs Ägypten



Ägypten galt schon immer als die Wiege der Zivilisation. Doch es ist auch das Mutterland des Fremdenverkehrs und es war das legendäre Ziel für die Pioniere des Tauchsports.

 

Heute wird die ägyptische Küste als das „Hausriff“ Europas gehandelt. Kein anderes tropisches Meer ist von Deutschland, der Schweiz oder auch von Österreich aus so schnell und unkompliziert zu erreichen wie Ägypten. Circa 4,5 Flugstunden ist das Rote Meer entfernt, also nur etwa halb soweit, wie es z.B. die Malediven sind.


El Gouna

Circa 20 Kilometer nördlich von Hurghada liegt die Stadt El Gouna - eine der jüngsten Städte in einem der ältesten Länder.
Der ORCA Dive Club im legendären „Turtles-Inn“ liegt direkt an der Abu-Tig-Marina/ El Gouna.  Sie ist auch bekannt für ihre stimmungsvollen und fröhlichen Hafenfeste. In der Tauchbasis selbst gibt es 150 12-Liter Alu-Tanks, die über DIN-Anschlüsse verfügen. Insgesamt besitzt die Basis 30 komplette Leihausrüstungen, darunter auch ein paar Kinderausrüstungen. Für die Kleinen stehen auch 8-Liter-Stahlflaschen bereit.

 Die Tauchbasis El Gouna kann fast alle 60 Tauchplätze anfahren zu können, darunter zehn, zum Teil weltberühmte, bekannte Wracks. Ein Highlight ist sicher der Besuch an der „SS Thistlegorm“, dem vielleicht bekanntesten Wrack im Roten Meer.

Soma Bay

Die Soma Bay ist eine große Bucht vor den in unmittelbarer Nähe von Safaga.

 

Der ORCA Dive Club Soma Bay befindet sich im 5-Sterne-Hotel Breakers. Von dort aus ist es nur noch ein kurzer Weg über den Steg zum Drop-Off-Riff von Ras Abu Soma. Tauchern stehen 260 Aluminium-Tanks mit einem Volumen von 12 Litern zur Verfügung. Befüllt werden sie von drei Bauerkompressoren (Bauer V500 (500 l/min) und zwei Bauer KAP 12.14 und KAP 14 (320 l/min und 350 l/min). Eine Membrananlage sorgt für genügend Nitrox. Auch für die Kleinen gibt Ausrüstungen im Verleih.

Auch schon das Hausriff verspricht spektakuläre Tauchgänge. Doch das Bereich um Safaga hat natürlich noch andere Besonderheiten zu bieten. Sie werden mit drei Tauchschiffen angefahren. Sehenswert und auch für noch wenig erfahrene Taucher sehr schön betauchbar sind die inneren Riffe um Tobia. Zu den Highlights gehören Besuche am Panorama-Riff, Abu Kafan oder ein Tauchgang am Wrack der „Salem Express“. Insgesamt stehen den Tauchern 20 verschiedene Tauchplätze zur Verfügung.



Safaga

Safaga ist eine der ältesten und wichtigsten Hafenstädte am Roten Meer und dennoch geht es hier bedeutend ruhiger zu, als in der hektischen Touristenmetropole Hurghada (60 Kilometer nördlich von Safaga liegt). Vom Flughafen aus dauert es nur etwas mehr als eine 30 Minuten bis ins ORCA Village, das vor den Toren Safagas liegt. Das kleine Resort wird von ORCA selbst betrieben und perfekt für Taucher zugeschnitten.

 

Der ORCA Dive Club in Safaga ist so etwas wie die Mutter aller ORCA Dive Clubs am Roten Meer. Der Diveclub verfügt über 500 12- und 15-Liter Tanksfür die Taucher. Mit über 50 Leihausrüstungen findet jeder Taucher etwas in seiner Größe. Eine Membrananlage, die 800 l/min (Nitrox) liefert sowie vier weitere Bauer-Kompressoren (350 l/min und 600 l/min) sorgen dafür, dass es in Safaga stets genügend Luft oder ein anderes Atemgemisch gibt.  Einen hohen Stellenwert hat hier auch das technische Tauchen. In einem Tec-Workshop können Kreislaufgeräte gewartet werden. Außerdem stehen immer genügend verschiedene Gase zur Verfügung, um die unterschiedlichen Wünsche aller Tec-Taucher zu erfüllen.

Am eigenen Jetty, in unmittlerbarer Nähe vor der Tauchbasis, liegen die drei geräumigen Tauchboote von ORCA. Mit diesen werden die Inneren Riffe um Tobia, oder aber auch die Außenriffe angesteuert. Zu den Highlights gehören das Panoramariff, das schon Charaktermerkmale eines Hochseeriffes zeigt, das Middle-Reef und Abu Kafan. Sehr berühmt ist auch das Wrack der Fähre Salem Express, die 1991 gesunken ist.

Coral Garden

Ein kleines Resort mit einer Bucht, nur für Taucher – es mag wie ein schöner Tauchertraum klingen, wird aber in Coral Garden Wirklichkeit. Die Bungalow-Anlage in der Gassous Bay verfügt über 32 Zimmer und wird von ORCA selbst geführt. Daher ist auch entsprechend auf die Bedürfnisse von Tauchern ausgerichtet. Das einzige Animationsangebot ist Gartenschach. Wer - abgesehen vom Tauchen Ruhe sucht, ist hier auf jeden Fall richtig aufgehoben.

 

in Ägypten gibt es vermutlich kaum eine Tauchbasis, von der der Weg ins Wasser noch kürzer ist, als in Coral Garden. Insgesamt gibt es 20 Vollausrüstungen im Verleih und 120 12- und 15-Liter Stahlflaschen. Außer einem Bauer-Kompressor, der 340 l/min leistet, gibt es auch eine Anlage, die Nitrox liefert.

Von der Basis aus sind es nur noch wenige Schritte ins Wasser. Dort wartet in nur 5 Metern Tiefe eine Seegraswiese auf die Taucher. Wenn man Glück hat, findet man eines von mindestens drei Seepferdchen, die dort wohnen. Die Riffe in der Bucht fallen im Süden und Norden jeweils schnell steil ab und ermöglichen traumhafte Tauchgänge. Außerdem könnt ihr an Fahrten mit dem Minibus zu weiteren, eher einsamen Tauchplätzen zwischen Coral Garden und El Quesier teilnehmen. Auch Bootsausfahrten zu den Außenriffen von Safaga sind für Gäste des Coral Garden möglich.



Tulip

Etwa 15 Minuten südlich der neuen Hafenstadt Port Gahleb liegen die Resorts Royal Tulip Beach Resort und das Tulip Magic Resort, die mit einer ganz besonderen Attraktion locken: Dem angeblich längsten Steg am Roten Meer. Tatsächlich führt der Jetty mehr als 700 Meter über das Korallendach bis hin zu einer beeindruckenden Steilwand, die zu den schönsten Gebieten im Süden Ägyptens gehört.

 

Insgesamt stehen den Tauchern 70 Alu-Tanks in einer Größe von 12 bis 15 Liter zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es in der Basis noch drei 8-Liter-Flaschen für den Tauch-Nachwuchs. Wer kein eigenes Equipment hat, kann sich eine der insgesamt 20 komplette Leihausrüstungen mieten. Für die nötige Luft sorgen zwei kräftige Kompressoren (350 und 450 l/m). Das Nitrox wird in einer Anlage hergestellt, die 450 l/m ausstößt.

Das hauseigene Drop-Off-Riff ist eine wahre Sensation. Aber es gibt trotzdem noch viel mehr zu sehen. Abu Dabab ist nicht weit und das bedeutet, dass die Chance, ein Dungong (eine Rot-Meer-Seekuh) zu sehen recht groß ist. In den weiten Seegraswiesen zwischen Port Ghaleb und Marsa Alam grasen außerdem große Meeresschildkröten und es verstecken sich manchmal auch Gitarrenhaie. Diese Tauchplätze werden entweder mit dem basiseigenen Boot angefahren oder per Minibus. Auf dem Boot geht es zudem zu so spektakulären Tauchplätzen wie dem Elphinstone.

Moreen Beach

„Hier beginnt die stressfreie Zone“ steht auf einem Schild im Concorde Moreen, einer Fünf-Sterne-Anlage circa auf halber Strecke zwischen Port Ghaleb und Marsa Alam. Das ist die Heimat einer der jüngeren ORCA-Tauchbasen. Durch die Nähe zur im Golden Tulip, können bestimmte Tauchplätze und ein Teil der Infrastruktur gemeinsam genutzt werden.

 

Easy-Diving ist das Motto der Basis des Concorde Moreen. Eure Ausrüstung wird sogar mit einem Elektro-Golfwagen bis zum Einstieg gebracht. Zwei leistungsstarke Kompressoren arbeiten hier auf Hochtouren und auch Nitrox wird angeboten. Es gibt auch eine Vielziel von Leihausrüstungen zu Verfügung. Tauchen könnt ihr mit 12 oder 15 Liter Alu-Flaschen 12 oder 15 Litern. Auch an die Kleinen wurde gedacht. Für die Kids gibt es kleinere 8- oder 10-Liter Flaschen.

Das Hausriff in der Bucht von Abi Dabour ist  schon ein Höhepunkt. Entweder geht es vom circa 40 Meter langen Steg ins Wasser, oder auch direkt vom Strand, von wo aus ein schmaler Canon zum eigentlichen Riff führt.
Das Tauchboot für Ausfahrten zum berühmten Elfinstone oder nach Shaab Samadai liegt in Marsa Alam. Mit dem Minibus geht es nach Abu Dabab, wo die Chancen stets hoch sind, einem Dugong, großen Schildkröten oder Gitarrenhaien zu begegnen.



Wadi Lahmy

Weit im Süden, da wo, zumindest touristisch gesehen, Ägypten fast zu Ende ist, liegt Hamata. Von dort seit ihr in etwa zehn Minuten in Wadi Lahmy. Im Wadi Lahmy Azur Resort liegt die südlichste Basis von ORCA. Wer nach Wadi Lahmy kommt, will das Besondere beim Tauchen erleben – und das bekommt er geboten, direkt vor der Haustür.

 

ORCA selbst hat diese Tauchbasis konzipiert und so sind dort die Erfahrungen von über 25 Jahren mit eingeflossen. Zwei Bauer-Kompressoren sorgen dafür, dass die 250 Stahlflaschen immer gut gefüllt sind. Auch eine Nitroxanlage gehört zur Basis. Leihequipment, sowie Ausrüstung für Kinder ist ausreichend vorhanden.

 

Das Hausriff des Wadi Lahmy Azur gehört zu den größten und auch zu den schönest in Ägypten. Die Konkurrenz ist aber groß.

 

Vom Hafen Hamata bis zu den bekannten Fury Shoals braucht jedes der beiden ORCA-Boot nur circa eine Stunde. Viele Taucher sagen, dass die Riff-Gruppe der Fury Shoals eines der schönsten Tauchgebiete im gesamten Roten Meer sind.