Orca Diveclubs Kapverden



Die Kanaren kennt wirklich jeder. Aber wie sieht es mit den Kapverdischen Inseln aus? Dabei sind sie nur etwa 1.500 Kilometer von Gran Canaria entfernt, also kaum zwei Flugstunden. Die Inselgruppe liegt vor der Küste von Senegal und markiert den Übergang von der trocken und subtropischen Sahelzone in den tropischen Bereich.

 

Viele Taucher, die das Rote Meer lieben, die Malediven oder Indonesien, schrecken von dem Atlantik zurück. Der Atlantik gilt als rau, kalt und vergleichsweise wenig belebt. Die Kapverdischen Inseln beweisen aber Gegenteil: Das Wasser ist warm (zwischen 20°C im Winter und 27°C im Spätsommer), die Sicht gut und es gibt riesige auch Fischschwärme. Mit etwas Glück kann man Schildkröten, Stachelrochen und oder auch Ammenhaie sehen. Wem das noch nicht genug ist, der findet auch Grotten und Höhlen. Vor der Insel Sal gibt es auch noch zwei gut zu betauchende Wracks von bis zu 50 Metern Länge.



Sal

Die Insel Sal ist das Zentrum für Sporttaucher auf den Kapverden. Es ist noch ein Geheimtipp und ein Großteil der Tauchplätze sind nicht besonders stark frequentiert. Im Norden taucht man eher von Land aus, im Süden sind Fahrten mit dem Schlauchboot angesagt, die aber nur selten länger als 15 Minuten dauern. Der Norden von Sal ist von rauen Steilküsten mit Höhlen geprägt, der Süden dagegen von sandigen Buchten und Basaltriffen mit Überhängen und Grotten.

 

Im Süden der kapverdischen Insel Sal liegt der kleine Ort Santa Maria. Nur etwa 5 Minuten vom einzigen Bootssteg entfernt ist seit 2011 der ORCA Dive Club zuhause. Auch zum Ortskern geht man kaum zehn Minuten zu Fuß, außerdem ist der ORCA Dive Club von einigen guten Hotels im wahrsten Sinne des Wortes umzingelt. Von hier aus ist es auch nicht weit zu unvergesslichen Tauchgängen.

Der ORCA Dive Club liegt direkt am Strand, neben dem berühmten Restaurant Atlantis. Schon ab acht Uhr morgens ist stets jemand da, der einem weiterhelfen kann, wenn ihr eine Ausfahrt zu einem der 22 Tauchplätze buchen  wollte oder eine der 20 neuen Komplettausrüstungen anzuprobieren. Für die Taucher stehen 40 Stück 12-Liter Aluminium-Tanks und 20 Stück 15-Liter Stahl-Tanks zur Verfügung. Alle Flaschen haben DIN-Anschlüsse, aber auch Adapter auf INT sind natürlich ausreichend verfügbar.

 

Direkt vor Santa Maria liegen acht der 22 aufregenden Tauchplätze, die alle mit dem eigenen Schlauchboot angefahren werden. Es ist mit zwei Außenbordern stark motorisiert und erreicht die Tauchplätze im Süden in nicht mehr als 15 Minuten. Das Boot bietet Platz für bis zu 8 Tauchern. Die Tauchplätze im Norden werden mit dem Minibus angefahren. In ca. 45 - 60 Minuten erreicht man die Höhlen von Palmeira und Buracona.